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Wer fordert wird gefördert

Simone und Steffie berichten vom Kurs Gehaltscoaching mit Beate Kuckertz (ehemalige Verlagsleiterin des Droemer Knaur Verlags).

Gehaltscoaching mit Beate Kuckertz hieß zwei spannende und informative Tage zu einer der drängendsten Fragen des Berufslebens: Wie erreiche ich eine Gehaltserhöhung?
Bevor am zweiten Tag in Rollenspielen das Gehaltsgespräch simuliert wurde, gab es zunächst theoretisch die Dos & Don’ts an die Hand, denn ein Gehaltsgespräch muss gut vorbereitet sein!

Zunächst einmal sollte man seinen Marktwert ermitteln – sei es durch Gespräche mit Freunden aus der Branche, innerhalb des Netzwerks, durch Nachfrage beim Betriebsrat oder der Gewerkschaft. Der zweite Schritt besteht darin, sich selbst ein Zeugnis zu schreiben – soll heißen: Ein individuelles Kommunikationsziel zu formulieren, in dem die eigenen Fähigkeiten herausgestellt werden. Aus diesem gilt es, die wichtigsten Argumente herauszufiltern und in zwei bis vier klare, knappe, überzeugende Botschaften zu übersetzen, die die eigene Person „verkaufen“. Während an Beispielen illustrierte Gründe wie mehr Verantwortung, erhöhtes Arbeitspensum, berufliche Weiterentwicklung oder mehr Kompetenz überzeugen, sollte man auf keinen Fall außerbetriebliche Gründe, die Betriebszugehörigkeit, Drohungen oder den Vergleich mit Kollegen ins Feld führen.

Wenn man dann beim Gespräch die Ruhe bewahrt, die Gesprächsführung bei sich behält, dem Chef in die Augen sieht und ihm aufmerksam zuhört, sich von seinen Killerphrasen nicht aus der Ruhe bringen lässt, positive Formulierungen wählt und das stärkste Argument zum Schluss bringt, sollte nichts mehr schiefgehen – beim „Gespräch über die eigenen Perspektiven“ (schließlich sollte man dem Chef nicht gleich verraten, dass es ums Gehalt geht).

Unser Fazit: Aus dem Gehaltscoaching mit Beate Kuckertz haben wir viele wertvolle Tipps mitgenommen, die sich sofort in die Praxis umsetzen lassen.

Simone Rath und Stefanie Franz