Beiträge

Vorstellungsrunde: Das Presseteam

Die Vorstellungsrunde geht weiter. Nach dem Vorstand folgt nun das Presseteam: Lina Scherpe, Sabrina Pöhlmann und Jenny Schiemann 🙂

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Interview mit Wibke Ladwig zum Thema „Selbstinszenierung im Social Web“ #dico2016

Wibke Ladwig ist Social Web Ranger, Ideenkatalysatorin und Wortschatzjägerin. Sie begleitet Menschen im digitalen Raum und passt auf, dass sie nicht von Bären gefressen werden. Sie denkt leise und laut über Identität, Ideen, Geschichten und Szenografie nach und wie man den digitalen und den analogen Raum sinnvoll miteinander verbinden kann. Außerdem irrlichtert sie mit #printtwitter, #plattensammlung, Lakritzel, Findelkraken und Papperlapapp durch Digitalien und pflegt die Kunst der freundlichen Verstörung. Am 22.04.2016 spricht sie auf der Direttissima Konferenz in München zum Thema „Inszenierung des Ich im Social Web“.

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Erfolgreiches Selbstmarketing mit Social Media und Blog

Überall inszenieren wir uns selbst: Facebook, Twitter, Instagram, der eigene Blog und vieles mehr. Informieren unsere FreundInnen und Fans was gerade in unserem Leben passiert. Social Media vernetzt und informiert uns alle, doch wie kann ich als AutorIn diese Plattformen für ein erfolgreiches Selbstmarketing nutzen? Die Frage erörterte Maria Koettnitz im Gespräch mit Wiebke Ladwig im Forum autoren@leipzig und zahlreiche ZuhörerInnen waren gekommen.

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Social Media – mehr als eine Trendwelle

Längst sind soziale Medien keine Spielweise mehr für „early adopter“, sie gehören für viele Internetnutzer zum Alltag. Derzeit werden viele Hoffnungen – nicht nur im Marketing – auf Social Media gesetzt. In welchem Umfang Social Media tatsächlich genutzt wird, untersucht die Medienagentur Universal McCann in einer breit angelegten Studie seit 2006. Die Studie wird jedes Jahr in einer neuen „Welle“ durchgeführt und vorgestellt. Durch diese Reihenmessung könnten laut der Agentur ohne größere Probleme neue Medien wie zum Beispiel der Kurzvideodienst „vine“ hinzugenommen werden. Weiterlesen

Pilotstudie über „Jugendliteratur und Soziale Netzwerke“

Am Donnerstag Nachmittag stellten Dr. Christiane Raabe, Tanja Leuthe und Petra Wörsching von der Internationalen Jugendbibliothek die die Pilotstudie JL 2.0 vor. Dabei geht es um die Vermittlung anspruchsvoller Jugendliteratur. Die große Frage dazu ist, ob Soziale Netzwerke neben klassischen Formen der Kulturvermittlung neue Aktionsfelder bieten können.

Das White Ravens Internationale Kinder- und Jugendliteraturfestival wurde hauptsächlich im Internet beworben. Neben dem White Ravens Blog als erstes Standbein gab es eine facebook-Seite als Schaufenster und Twitter für schnelle Kommunikation mit Verlagen. Letzteres wird von Jugendlichen nicht genutzt. Über Pinterest und Flickr wurden auch Inhalte verbreitet. In allen Communities wurde ein Neustart hingelegt und bis zum Festival erreichten die Macherinnen sowohl bei facebook und bei Twitter je ca. 2000 Freunde und Follower.
Das alles funktioniert nur mit sorgfältiger Vorbereitung. Die drei Mitarbeiterinnen der Jugendbibliothek entwickelten Reaktionsstrategien und einen genauen Redaktionsplan, außerdem entschieden sie sich für einen moderaten jugendlichen Sprachduktus. Die Videos für youtube und vimeo machten sie selber.

Ein Highlight war das Spiel „White Raven on Tour“, bei dem Jugendliche Bilder ihrer nach Vorlage selbst gefalteten weißen Raben einsenden konnten. Diese Bilder wurden in eine Galerie hochgeladen. Jeden Freitag gab es auf dem Blog eine Buchvorstellung, womit das Interesse der Zielgruppe am Blog kurzzeitig stieg. Damit wurde Interesse am Blog generiert, das nachher auf das Festival umgelenkt wurde.

Ein weiterer Faktor war die Zusammenarbeit mit bayrischen Schulen. Lehrer konnten mit ihren Klassen teilnehmen. Für die Schüler ist es etwas besonderes, wenn sie Leseberichte im Internet veröffentlichen dürfen, sie geben sich dann in der Regel mehr Mühe, als bei Beiträgen, die das Klassenzimmer nicht verlassen. Nachdem die Kommunikation mit Jugendlichen über Literatur eher schleppend verlief, war die direkte Kommunikation das Mittel zum Erfolg.
Für das Festival wurden Gastreporter zwischen 13 und 20 Jahren ausgewählt, die auf dem Blog und den anderen Kanälen live vom Festival berichteten. Facebook ist für Jugendliche das Medium der Selbstdarstellung und so bekam das Team etliche unverlangte Texte geschickt.

Das Fazit der Vortragenden war, dass so eine Werbeaktion gelingen kann, wenn man selber offen für Social Networks ist, und dass sich die Internationale Jugendbibliothek weiter an diese Strategie halten wird. In Kürze erscheint diese Studie auch als E-Book der Vortragenden.

Ulrike Wittmann

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Social Media Marketing konkret – für Selbstständige, Angestellte und Verlage

Leander Wattig© BuchBasel

Leander Wattig
© BuchBasel

Ein Vortrag von Leander Wattig, organisiert von den Jungen Verlagsmenschen e.V.
und den BücherFrauen in Stuttgart. Weiterlesen