Rundgang Unabhängige Verlage

Am 22. März ist wieder Indiebook-Day: Wer mitmachen will, kauft an diesem Tag ein Buch von einem unabhängigen Verlag und postet ein Bild davon in einem sozialen Netzwerk.
Beim Rundgang der Unabhängigen Verlage am Messesamstag gab es in Halle 5 einige Inspirationen, auf welches Buch die Wahl fallen könnte:

binooki

© Michael Hammerer

Binooki veröffentlicht türkische Literatur auf Deutsch. Den Schwestern Inci Bürhaniye und Selma Wels fiel vor zwei Jahren diese Marktlücke auf, und mit Hilfe von „netten Kollegen“ gründeten sie ihren Verlag.

ventil

© Michael Hammerer

Bei Ventil findet man eine Auswahl veganer Kochbücher.

 

luxbooks

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Hablizel veröffentlicht etwa fünf Bücher im Jahr. Charakteristisch sind das amerikanische Format, eine auffällige, spielerische Typographie und Belletristik, in die sich fantastische Elemente mischen. Besonders wichtig ist dem Verlag die enge Zusammenarbeit mit den Autoren. Luxbooks begann mit amerikanischer Lyrik und baute schnell Kontakt zur deutschen Lyrikszene auf. Mittlerweile gibt es auch Prosa und Sachbücher im Programm. Der Tipp vom Verleger: „Die Ernte“ ein Kurzgeschichtenband von Amy Hempel.

voland-quist

© Michael Hammerer

Bei Voland & Quist findet man Werke von Lesebühnen-Autoren und Spoken Word Künstlern. Weil man sich das besser auch vorlesen lässt, ist eine CD immer mit dabei. Dazu kommen Übersetzungen aus Osteuropa und Kinderbücher. Auf der Suche nach junger, urbaner Literatur wird man hier fündig.

connewitzer-vlgbhd

© Michael Hammerer

In der Connewitzer Verlagsbuchhandlung, einer der schönsten Buchläden Leipzigs, kann man Bücher anderer Verlage, aber auch eigene Produktionen kaufen. Diese haben immer einen Bezug zur Stadt, stammen oft von Absolventen des Deutschen Literaturinstituts zu Leipzig oder der Hochschule für Graphik und Buchkunst. Die Edition Wörtersee ist eine gestalterische Hommage an die Inselbücherei.

verbrecher

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Der Verbrecher Verlag vereint Belletristik, aber auch Kunstbücher und Filmliteratur („Filit“) in seinem Programm. Er wurde 2014 mit dem Preis der Kurt-Wolff-Stiftung ausgezeichnet.

Marcella Melien