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Bei „Coffee and Books“ besprachen Münchner JVM „Die Vegetarierin“

 

An einem Sonntagnachmittag im März versammelten sich sieben Junge Verlagsmenschen der Städtegruppe München im kleinen, aber feinen Café Fräulein, um sich bei der Veranstaltungsreihe „Coffee and Books“ über das Buch „Die Vegetarierin“ auszutauschen und über alles mögliche andere zu plaudern. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde schon eifrig diskutiert und wer wollte, konnte von seinen Erfahrungen und Eindrücken berichten. Ob die Protagonistin eine starke Frau oder doch vielmehr von Beginn an eine gebrochene Person ist, darüber wurden sich alle nicht ganz einig. Auch beim Cover – eine Blütenpracht, in der sich auf den zweiten Blick unter anderem eine Zunge, ein Stück Steak und ein Auge entdecken ließen – schieden sich die Geister.

Bei einem zweiten Cappuccino wurde dann noch eifrig weitergeplaudert, bis sich die Runde nach gut zwei Stunden mit dem begeisterten Versprechen, das Ganze zu wiederholen, auflöste.

Mir persönlich hat „Coffee and Books“ großen Spaß gemacht. Auch wer, wie ich, kein so großer Fan von „hoher Literatur“ ist, wird dabei auf seine Kosten kommen. In lockerer Atmosphäre und bei leckerem Kaffee oder heißer Schokolade und Kuchen kann man einen ganzen Nachmittag lang über Bücher plaudern oder sich einfach mit anderen Jungen Verlagsmenschen austauschen. Vorschläge, welches Buch als Nächstes besprochen werden soll, werden gerne angenommen, auch aus anderen Bereichen wie zum Beispiel Jugendbuch. Der Termin für „Coffee and Books“ wird vorher gedoodelt, sodass möglichst viele Teilnehmer zusammenkommen und auch, wer es bis dahin nicht geschafft hat, das ausgewählte Buch zu lesen, ist willkommen und kann sich vielleicht sogar von den anderen empfehlen lassen, ob das Buch lesenswert ist oder nicht. Ich bin beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder mit dabei!

Marlen Kleinhans