Auslandsaufenthalte- eine Bereicherung

Für die Karriere ins Ausland (© Franziska Wenger)

Für die Karriere ins Ausland
(© Franziska Wenger)

Bei der Podiumsdiskussion „Für die Karriere ins Ausland. Wie wichtig sind Auslandsaufenthalte im Lebenslauf?“ berichteten zwei junge Frauen auf dem „Young Professionals’ Day“ am Messesamstag von ihren beruflichen Erfahrungen, die sie in Indien und in Frankreich gesammelt haben. Dabei standen im Vordergrund: das deutsch-französische Programm für junge Buchhändler und Verlagsmitarbeiter sowie Springers interkulturelles Praktikumsprogramm in Indien.

Wie wichtig sind Auslandsaufenthalte wirklich? Für Menschen, die einen Job in einem international agierenden Verlag beginnen, ist es zumindest wichtig, die Bereitschaft mitzubringen, für ein paar Jahre im Ausland zu arbeiten, so Eric Merkel-Sobotta (Springer Science+Business Media). Wie die Erfahrungsberichte von Tanja Kühnert und Sina Witthöft zeigen, stellt der Entschluss für einen Aufenthalt im Ausland keine Fehlentscheidung, sondern eine wunderbare Bereicherung dar.

Tanja Kühnert ist erst seit Kurzem zurück in Deutschland und berichtete von ihrem sechsmonatigen Aufenthalt in Indien bei Crest Premedia, eine Tochter des Springer Verlags. Dieser gestaltete sich unglaublich abwechslungsreich als Wechselspiel zwischen Arbeiten im Verlag und durch’s Land reisen am Wochenende. Ein großer Teil der Aufgaben drehte sich um die deutsch-englischsprachige Koordination.

Sina Witthöft arbeitet bei der Frankfurter Verlagsanstalt. Sie interessierte sich schon immer für Frankreich. Während ihres Studiums an der Uni Mainz, verbrachte sie bereits ein Auslandssemester in Dijon. Seither hatte sie den Wunsch noch mal ins Ausland zu gehen – und verwirklichte diesen, indem sie an dem deutsch-französichen Programm für junge Buchhändler und Verlagsmitarbeiter teilnahm und für drei Monate in Frankreich im Lektorat arbeitete. Dabei genoss sie das Lebensgefühl in Frankreich, wo man trotz „savoir vivre“ ähnlich wie in deutschen Lektoraten arbeitet: „Europa ist sehr gut vernetzt“, erzählt Sina Witthöft.

Indien und Frankreich, das sind verschiedene Welten, für die beiden jungen Frauen haben sie doch eines gemeinsam: Beide Austauschprogramme sind eine Bereicherung für die sprachlichen und fachlichen Fähigkeiten, man erlangt eine neue Perspektive auf die Arbeit und kann neue Kontakte knüpfen.

Franziska Wenger

Zum Artikel: Nach dem Studium nach Indien