Lesen und gelesen werden

Leipziger BuchmesseMit einem neuen Besucherrekord ging gestern die Leipziger Buchmesse zu Ende. An vielen Stellen gab es kein Durchkommen. Es war ein Gewusel aus Fachbesuchern, Autoren, Verlagsmitarbeitern, Manga-Figuren und den ganzen anderen Literatur-Begeisterten.

Traditionell stehen in Leipzig die Autoren im Mittelpunkt des Interesses. An zahlreichen Ständen fanden Lesungen statt und in der Glashalle reihte sich bei den vielen Medienständen ein Highlight an das andere. Die Messe schafft Raum für Lesungen. Besonders die Leseinsel der Jungen Verlage zählte zu den Publikumsmagneten. Auch wenn der „Inselcharakter“ bei der Menschenmasse nicht wirklich gegeben war.

Lesung SpinnereiAm Abend konnte man weiter aus dem vollen Programm von „Leipzig liest“ schöpfen. Die Jungen Verlagsmenschen trafen sich am Freitag abend in der Spinnerei und hörten Lesungen der Reihe „Krautgarden“. Für eine perfekte Organisation sorgten drei junge Männer auf dem Gelände, die via Headset informiert wurden, wo noch Plätze frei waren und welche Lesung demnächst beginnt. So konnten Sie uns auch sagen, dass bei T.C. Boyle leider keine Chance mehr auf Einlass bestand.

Anschließend wurde kräftig auf der Party der Jungen Verlage gefeiert und getanzt. Dort sah man viele bekannte Gesichter und wußte wieder genau, warum man so gerne in der Verlagsbranche arbeitet.

Über den Verbleib der vielen Manga-Figuren am Abend ist leider nichts bekannt…