1. Jahrestreffen der Jungen Verlagsmenschen war voller Erfolg

WorkshopsAm Wochenende trafen sich rund 120 Junge Verlagsmenschen in den Schulen des Deutschen Buchhandels in Frankfurt/Seckbach, um sich auszutauschen, nächste Aktionen für das Netzwerk zu planen und zu feiern.

Im Laufe des Samstagvormittags trudelten nach und nach alle 120 Teilnehmer auf dem Campus ein. Nachdem man in seine Zimmer eingecheckt hatte und sich ein wenig auf dem weitläufigen Gelände umgesehen hatte, ging es auch schon sofort los mit dem Programm. Der erste Punkt war gegen die Mitgliederversammlung. Nachdem Gesa Jung und Tine Mikliss kurz den Ist-Zustand des Netzwerks resumierten, also allgemeine Angaben zu zahl der Mitglieder, Überblick über Aktivitäten und geplante Aktionen machten, wurde der Vorstand gewählt. Der alte Vorstand ist in diesem Fall auch der neue. (Nähere Informationen zur Mitgliederversammlung)

Alle lauschen gebanntIm Anschluß kamen dann alle Teilnehmer des Treffens in der Mensa zusammen, die an diesem Wochenende zum Sitzungssaal umfunktioniert wurde, um das Treffen offiziell zu eröffnen. Die Gastgeberin Frau Kolb, Geschäftsführerin der Schulen des Deutschen Buchhandels, begrüßte die zahlreich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angereisten Teilnehmer. Sie betonte die Bedeutung junger Menschen für das Verlagswesen und hob hervor, wie wichtig der Austausch und das Knüpfen von Kontakten gerade in dieser Branche sei. Vor allem aber ermutigte sie zum lebenslanger Neugier und Wissensdurst. Mit großer Neugier waren auch die meisten Jungen Verlagsmenschen nach Seckbach aufgebrochen. Die Mehrzahl hatten vor dem Treffen keine genaue Vorstellung davon, was sie erwarten würde, wie viele im Nachhinein zugaben und die meisten waren am Ende des Wochenendes, nach eigener Aussage, positiv überrascht und sichtlich begeistert.

Da der Nachmittag Workshops zu bestimmten Themen vorsah, stellten Gesa Jung und Tine Mikliss kurz die Auswertung der Fragebögen vor, die alle Teilnehmer im Vorfeld ausgefüllt hatten. In den Fragebögen wurden sie nach Zufriedenheit bzw. Kritik zu bestimmten Aspekten und Elementen des Netzwerks befragt, wie Informationsangebot und Aufbau der Website, Organisation der Städtegruppen und überregionales Angebot des Netzwerks. Im Anschluß fanden sich alle in ihren jeweiligen Workshops zusammen und brainstormten gemeinsam zu ausgewählten Themen, die die inhaltliche Arbeit des Netzwerks sowie seine Struktur und Organisation näher definieren und bestimmen sollten. Die Ergebnisse der Workshops wurden dann in einer anschließenden Diskussion mit allen Teilnehmern zusammengetragen und Ergebnisse festgehalten.(Ergebnisse und Auswertungen ebenfall in Kürze hier.)

Nach dem offiziellen Tagesprogramm konnte man dann endlich das erste Bier öffnen und sich auch mal branchenfernen Themen hingeben, sich zum Sieger eines Tischkickerturniers küren lassen, am köstlichen Buffet stärken, ausgelassen zur Musik tanzen und dumme Witze über das Verlagswesen reissen.

Die Nacht führte nahtlos in den Morgen und dem Sonnenaufgang auf der grandiosen Dachterrasse beizuwohnen, mit einem letzten Bier in der Hand wäre ein beinahe spektakulärer Abschluss gewesen. Hätte nicht der Sonntag auch noch einige Programmpunkte bereitgehalten, die auch ganz ohne Rücksichtnahme auf verkaterte, unausgeschlafene Junge Verlagsmenschen knallhart von ganz oben diktiert durchgezogen wurden. Der neue alte Vorstand wog sich bereits in seiner wiedergewählten Sicherheit und forderte nochmal volle Konzentration, obwohl selber an der Grenze zum körperlichen und geistigen Totalblackout.

Die Städtegruppenleiter hatten sich nochmal zusammenzusetzen, um einiges zu überdenken und sich gegenseitig hochleben zu lassen. Dann wollte man auch noch Kritik und Stimmen zum Wochenende hören und manche waren ganz arm dran und wurden von zwei rasenden Reporterinnen zum Interview gebeten, das in Filmprojekt für Buchmesse einfliessen soll. (Näheres zu unseren Planungen auf Frankfurter Buchmesse bald hier).
Da Organisatoren des Wochenendes Angst hatten, die Jungen Verlagsmenschen würden ihnen die Haare vom Kopf fressen bzw. sich in Zustand des Dauerhungers befinden, hatte man für den Mittag eine Wagenladung Hot Dogs geordert. Diese aber fanden überhaupt keinen Absatz, da alle so schnell wie möglich wieder in geordnete Verhältnisse zurückwollten und sich schon bald wieder in alle Himmelsrichtungen zerstreuten. Daher verfügen die Schulen des Deutschen Buchhandels nun über 10 Paletten Hot Dog-Brötchen, 50 Gläser Würstchen und 30 Kisten Kartoffelsalat. Welcher Schüler des Campus sich also in nächster Zeit über einseitiges Nahrungsangebot wundern sollte, könnte darin den Grund finden.

Auf boersenblatt.net gibt es eine Bildergalerie.

Tine Mikliss